Kahmhaut im Aquarium? Das muss nicht sein…

Ein schönes und kahmhautfreies Aquarium.

Ein schönes und kahmhautfreies Aquarium.

Immer wieder kommt es vor, dass Aquarianer mit einem unschönen, öligen und schimmernden Film auf der Wasseroberfläche zu kämpfen haben. Selbst in gut eingelaufenen Aquarien kann das passieren, wenn auch eher selten. Dabei handelt es sich um eine sog. Kahmhaut. Wer zum ersten mal damit konfrontiert wird, weiß oft nicht, wie man diese wieder entfernt bekommt. Doch das ist gar nicht so schwierig. Sie sollten aber vorher wissen, worum es sich bei der Kahmhaut handelt.

Die Kahmhaut, ein unschöner und gefährlicher Biofilm
Die Kahmhaut besteht aus einer Mischung von organischen Stoffen und Bakterien. Das ist im ersten Augenblick auch nicht weiter schlimm, befinden sich in einem gut funktionierenden Aquarium immer organische Stoffe und Bakterien. Denn im Fischfutter und in den Ausscheidungen der Tiere sind immer organische Stoffe enthalten und sollte in einem Aquarium auch nicht weiter auffallen. Ein eindeutiges Zeichen, das aber in unserem heimischen Biotop etwas nicht stimmt, ist der Biofilm auf der Wasseroberfläche. Dieser zeigt ein eindeutiges Überangebot von Nährstoffen. Oftmals steht dieser Biofilm und das Überangebot von Nährstoffen in Zusammenhang mit einem zu hohen Fischbesatz, zu häufiger Fütterung und zu wenigen Pflanzen im Aquarium.  Wird der Biofilm und die Ursache nicht entfernt, wächst dieser immer stärker an und kann den Gas- und Sauerstoffaustausch zwischen Aquarium und Außenluft empfindlich beeinträchtigen. Das kann zu einem gefährlichen Zustand für die komplette Aquariumbiologie führen und in einem Fischsterben enden.

Kahmhaut entfernen ist kein Problem…
Die einfachste Methode, den unerwünschten Biofilm wieder aus sein Aquarium zu bekommen, ist absolut simpel: Küchenkrepp. Dieses auf die Wasseroberfläche legen bis es sich vollsaugt und danach ganz einfach aus dem Aquarium entfernen. Damit haben Sie bereits einen sehr großen Teil der organischen Belastung mit dem Krepp entfernt.  Doch diese Methode hat leider einen Nachteil: Oftmals kommt die Kahmhaut schon nach kurzer Zeit wieder, da die Ursache der organischen Belastung nicht beseitigt wurde. Viele Aquarianer setzen auch sog. Oberflächenabsauger ein und sind damit ersteinmal zufrieden. Aber auch hier wird das Symptom (der Biofilm) zwar andauernd durch die ständige Absaugung entfernt, jedoch wird auch hier nicht die Ursache (organisches Überangebot) beseitigt. Somit kann es dann nach einiger Zeit an anderen Stellen im biologischen Kreislauf (Filter etc.) zu starken Belastungen kommen. Die Wasserwerte werden dann in unfreundliche Werte für die Fische verschoben und ein Algenwuchs begünstigt. Es ist deshalb immer wichtig, auch die Ursache der Kahmhaut zu finden.

Dauerhaft ohne Kahmhaut. So geht´s…
Wie bereits erwähnt, sind organische Stoffe in einem Aquarium ganz normal. Zu einem Problem wird es nur, wenn diese außerhalb eines vernünftigen Gleichgewichtes sind und zu stark vorhanden sind. Deshalb gibt es einige Möglichkeiten, die organischen Belastungen auf ein Normalmaß zu bringen.

  • Futter reduzieren und nur soviel füttern, wie die Tiere in kurzer Zeit aufnehmen können
  • Fischbesatz nicht weiter erhöhen, bzw. nach Möglichkeit etwas verringern
  • Pflanzendichte mit schnellwachsenden Pflanzen erhöhen
  • Vorerst weniger düngen
  • Den Biofilm regelmäßig mit einem Küchenkrepp entfernen
  • Den Filter und die Abbauvorgänge u.a. mit AQUASAN Flüssiger Mulmsauger stärken

Wenn Sie regelmäßig einmal pro Woche den AQUASAN Flüssigen Mulmsauger einsetzen, so unterstützen Sie damit auch die biologischen Abbauvorgänge, die u.a. auch die Kahmhaut auf der Wasseroberfläche vermeiden.

Sie erhalten somit ein gesundes biologisches Gleichgewicht im Aquarium und die Kahmhaut ist nach kurzer Zeit nur noch Geschichte.

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